Schwabo-Kritik: »The Soulmachine« gibt ausdauernd den Takt vor

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Der Schwarzwälder Bote Schramberg schreibt:

Schramberg (czh). Schramberg wollte sich zum Abschluss der Familien-Festtage bewegen und »The Soulmachine« gab im Kulturbesen in der Geißhalde mit Funk den Rhythmus vor. Die Maschine taktete glatte vier Stunden mit Volldampf von allen Röhren und aus allen Rohren quer durch die mitreißenden Kracher aus Soul, Funk und Blues. Da gab es kein Halten, eine ruhige Hand war nur angesagt, um zwischendurch am Hugo zu nippen.

Mit »Dance on« stellte sich die neue Sängerin Jacqueline einem Publikum vor, das sie wohl kaum bei »Groovytube« auf Plateauschuhen schon erlebt hatte. Mit dem »Son of a Preacher Man« konnte sie sich glänzend in Szene singen im scharfen Kontrast mit dem markanten Bläsersatz an ihrer Seite. Ihr buntes Glitter-Flitter-Kleidchen brach in das Schwarz der Soulmänner um
Frontmann Peter ein, die sich mit Billie Jean und Mustang Sally abgaben, auch dabei kraftvoll unterstrichen vom Bläsersatz mit Markus am Saxofon, Matthias an der Posaune und dem Neuen an der Trompete, Daniel. Die Drei hatten auch immer wieder Gelegenheit zu begeistert aufgenommenen Soloeinlagen.

Den musikalischen Gegenpart zupfte Werner an der Gitarre, der dann den Blues im Zwiegespräch mit Tom am Keyboard einspielte mit »Sloop Down, Baby«.

Ausgerechnet zur knallharten Aufforderung »Come Together« von den Beatles verließ die Hälfte der Band die Bühne, um dann mit »I Wish« von Stevie Wonder wieder voll einzugreifen, angetrieben von den Rhythmikern in der zweiten Reihe mit Önder an den Percussions, Tom am Schlagzeug und Jürgen am Bass.

Und Mann, »After Midnight« rollten noch zwei saftige Zugaben von der Bühne, zum Abschluss dann das Motto für den Morgen danach, Lionel Richies »Easy like Sunday Morning« mit schweren
Beinen, aber leicht im Kopf (oder war’s umgekehrt?).